A Vacsora / Das Abendmahl

Geschrieben am Januar 28th, 2012 in Aktuell, Ausstellung, Programme 2012

Abendmahl

Eine Ausstellung von Botond  (*3. März 1949  † 27. Oktober 2010)

Modem, Debrecen
04.02.2012 – 27.05.2012

Webplakat_A-Vacsora_Das-Abendmahl_Plakat

Das Kunstmuseum Modem stellt in einer Einzelausstellung die Werkgruppe „Abendmahl“ des 2010 verstorbenen Künstlers Botond aus. Der 1949 in Pécs geborene Künstler lebte und arbeitete in Nürnberg und Budapest. Sein umfangreiches Ouevre umfasst zahlreiche Werkgruppen, die Kleinplastiken, Assemblagen, Raumskulpturen, Rauminstallationen und Zeichnungen bis hin zu groß angelegten Projekten enthalten, mit denen der Künstler Botond internationale Bekanntheit erlangte. Sein Werk vermittelt eine intensive Erfahrung mit der Vergänglichkeit und stellt zivilisationskritische Fragen. Die formale Vielgestaltigkeit und die sinnlichen Qualitäten seiner Arbeiten entstehen durch seinen experimentellen Umgang mit Materialien und Techniken.

In seiner letzten Werkgruppe „Abendmahl“ hat Botond sich Stationen der Passionsgeschichte und christlicher Themen angenommen. Die LKW-Plane wird zum Träger seiner Version des letzten Abendmahls von Leonardo Da Vinci, des Schweißtuchs der Veronika und des Turiner Grabtuchs. Sie bildet eine Brücke zwischen den archaischen Themen der christlichen Kultur zur Gegenwart.

Leonardos „Das letzte Abendmahl“ inspirierte Generationen von Künstlern zu Interpretationen und Kopien. Botond schuf aus dem zweidimensionalen Fresco ein raumgreifendes Bild. Das Raum-Bild „Abendmahl“ läßt den Betrachter zum aktiven Teil des Werkes werden und bildet als zentrale Arbeit das sakrale Zentrum.

Das Turiner Grabtuch wird als Relikt verehrt, in dem Jesus nach der Kreuzigung begraben wurde. Botond arbeitete die Struktur eines Körpers in sein Material LKW-Plane ein. Durch diese abstrakte Fälschung wird die immerwährende Diskussion um das zweifelhafte Relikt neu beleuchtet. Das Schweißtuch der Veronika, auf dem das Antlitz Christi als “Vera ikon” (wahres Bild) zu sehen ist, inspirierte Botond zu 14 eigenen Variationen.

Der Werkkomplex „Abendmahl“ ist ein offener Diskurs über Religion und christlichen Glauben. Der Betrachter wird vom Künstler aufgefordert, die vom ihm geschaffenen Leerstellen mit eigenen Erfahrungen und Emotionen zu füllen.

Das Deutsche Kulturforum Debrecen organisiert Begleitveranstaltungen zur Ausstellung. Über Führungen hinaus werden ein Podiumsgespräch mit ExpertInnen im Breich Architektur, Literaturwissenschaft und Ästhetik, eine literarische Lesung und ein Symposium.

Geschrieben von by Kovács Krisztina »

Das DKF empfiehlt

Geschrieben am Januar 26th, 2012 in Musik, Oper, Theater

A halott város

KORNGOLD: Die tote Stadt

Uraufführung der Oper in Ungarn: 27.01.2012.
Weitere Vorstellungen: 4., 6., 8. 02. 2012.
Csokonai Színház Debrecen

Der doppelte Oscar-Preis-Träger Korngold ist einer der bekanntesten Komponisten des goldenen Zeitalters der Filmmusik des 20. Jahrhunderts. Er war unter denen, die den sogenannten Hollywood-Klang erfunden haben. Sein Hauptwerk, Die tote Stadt ist eine echte Kuriosität, es wird nur von den größten Opernhäusern auf den Spielplan gesetzt. Die Debrecener Vorstellung ist die Uraufführung der Oper in Ungarn. In der visionären Regie von Wlad Troizki treten zwei Stars der Ungarischen Staatsoper auf: Szilvia Rálik und Zoltán Nyári. Die Debrecener Kodály-Philharmoniker dirigiert Balázs Kocsár.

Weitere Informationen finden Sie über die Oper hier.

Geschrieben von Kovács Krisztina »

DKF FILMKLUB KIDS: Emil und die Detektive (2001)

Geschrieben am Dezember 4th, 2011 in Film, Programme 2011, Schulprogramme

Deutsch mit deutschen Untertiteln

Zeit: 13.12.2011 / 16.00

Ort: Apolló Mozi / Debrecen, Miklós u. 1.

Eintritt nach Voranmeldung frei!

Nach dem gleichnamigen Roman von Erich Kästner.

Der zwölfjährige Emil Tischbein lebt mit seinem arbeitslosen Vater in einem kleinen Ort an der Ostsee; als der Vater endlich wieder einen Job bekommen soll, verliert er nach einem Unfall seinen Führerschein, landet im Krankenhaus und schickt den Sohn für zwei Wochen nach Berlin, wo der Junge bei der Schwester seines Lieblingslehrers, wohnen soll.
Im Zug wird Emil Opfer des Kriminellen Max Grundeis, der ihm zunächst verspricht, für seinen Vater einen gefälschten Führerschein zu besorgen, dann aber die gesamten Ersparnisse stiehlt. Nach der Ankunft in Berlin verfolgt Emil den Dieb bis zu einer Gaststätte und lernt Pony Hütchen kennen; das etwa gleichaltrige Mädchen, Anführerin einer “Kinderbande”, ist fest entschlossen, Emil zu helfen.

Link-Tipps:

Trailer

Anmeldung: hier

Geschrieben von Boglárka Bocsi »

Gustav Mahler und Wien

Geschrieben am November 28th, 2011 in Ausstellung, Kunst, Musik

Mahler und Wien

Ausstellungseröffnung

Zeitpunkt: 1. Dezember 2011, 18.00 Uhr

Ort: Österreich-Bibliothek, Universität Debrecen

Einleitende Worte: Doz. Dr. Katschthaler Karl

Dieses Jahr gedenken wir des 100. Todestages Gustav Mahlers. Den Höhepunkt seiner Karriere erreichte Mahler in Wien, wo er zwischen 1897 und 1907 als Dirigent und Direktor der Wiener Hofoper tätig war. Diese 10 Jahre waren auch die Glanzzeit der Hofoper und der Anfang der modernen Operninszenierung. Diese Zeitspanne ist der Schwerpunkt der Ausstellung, die von den Kuratoren Peter Blaha und Therese Gassner für die Wiener Staatsoper anläßlich des Mahler-Jahres zusammengestellt wurde.

Die Ausstellung gibt einen kurzen Überblick über Mahlers Lebensweg und zeigt detailliert die Eckpunkte der Wiener Zeit und die wichtigen Wegbegleiter Mahlers. Den größten Teil der Ausstellung bilden Aufnahmen aus den Archiven der Österreichischen Nationalbibliothek, des Österreichischen Theatermuseums und des Kunsthistorischen Museums, die dem ungarischen Publikum das erste Mal gezeigt werden.

Geschrieben von Boglárka Bocsi »

Gender-Gap und Binnen-I

Geschrieben am November 28th, 2011 in Vortrag

ortner_plakat

Gender-Gap und Binnen-I: Gender im DaF-Unterricht

Interaktiver Vortrag mit Mag. Rosemarie Ortner

Zeitpunkt: 1. Dezember 2011, 16.00 Uhr

Ort: Österreich-Bibliothek, Universität Debrecen

Studenten, StudentInnen, Studierende oder Student_innen? Für ungarische DaF-Lernende sind solche Sprachreformvorschläge und ihre argumentativen Hintergründe oft verwirrend. Im Vortrag werden unterschiedliche Vorschläge zum gendergerechten Sprachgebrauch des Deutschen anhand von Beispielen erklärt und als Phänomene von Sprachwandel verstanden. Dann sollen ausgehend von aktueller dekonstruktiver Gendertheorie didaktische Umsetzungen für den DaF-Unterricht mit dem Publikum ausprobiert und diskutiert werden. Im Zentrum steht dabei, zu einem kreativen Umgang mit sprachlichen Gender-Normen zu ermutigen.

Geschrieben von Boglárka Bocsi »

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