Poetry-Slam-Workshop und Afterparty im MODEM

Geschrieben am Mai 12th, 2011 in Kunst, Literatur, Musik, Programme 2011

Poetry Slam Plakat

Dank dem Erfolg der Poetry-Slam-Veranstaltung im letzten Oktober kommt es wieder zu einem dreitägigen deutschsprachigen Workshop und zu einer Abschlussveranstaltung organisiert vom DKF (Deutsches Kulturforum Debrecen) und vom MODEM.

Obwohl es heute immer mehr Slammer in Ungarn gibt, und Poetry Slam immer mehr Anhänger hat, den Stellenwert zeigt außerdem auch, dass selbst zeitgenössische Dichter sich in dieser Gattung versuchen, ist sie ein subkulturelles Phänomen. So wissen bestimmt viele immer noch nicht, wofür dieser Ausdruck eigentlich steht. Poetry Slam ist Dichtung und Performanz in einem: ein Dichterwettschlacht. Der Dichter, also der Slammer schreibt nicht nur seine Gedichte, sondern er trägt sie auch vor, das Publikum entscheidet dann, welches das beste Dichtwerk sei.

Der Workshop wird wieder von Zeek geleitet und die Teilnehmer werden deutsche Gedichte schreiben, die sie zum Schluss auf der Bühne im MODEM vortragen.

Am Samstag, den 21. Mai werden auf der Abschlussveranstaltung im Innenhof von MODEM auch diejenigen erwartet, die am Workshop nicht teilgenommen haben.

Eintritt frei!

Im Programm steht:
16.00 Streetart-Aktion + DJ-s: Rastacskó, Slabba, Kinu
19.00 Poetry slam mit den Teilnehmern des Workshops
20.00 Poetry slam mit Zeek, Indiana und Ponza
21.00-24.00 DJ-s: Phox, Solid Galeri, Senior Canardoo
VJ: Flash Hunter Visual

Link-Tipps:
Grendslam
Slammerfilet
Lasse Samström

Geschrieben von Kovács Krisztina »

GOETHE MOZI: Das Leben der Anderen

Geschrieben am Mai 12th, 2011 in Film, Programme 2011, Schulprogramme

Das Leben der Anderen Plakat

Am 17. Mai 2011 um 16 Uhr wird im Kino Apolló der Film des deutschen Regisseurs Florian Henckel von Donnersmarck “Das Leben der Anderen” mit deutchen Untertiteln gezeigt.
Eintritt frei.

Mit seinem Langfilmdebüt Das Leben der Anderen aus dem Jahr 2006 gelang dem Filmregisseur Florian Henckel von Donnersmarck ein weltweiter Besuchererfolg. Er verfasste auch das Drehbuch. Das Drama stellt den Staatssicherheits-Apparat und die Kulturszene Ost-Berlins in den Mittelpunkt und setzt sich zudem allgemein mit der Geschichte der DDR auseinander. Es greift die Vorstellung auf, dass echte Kunst das Gute im Menschen hervorzubringen vermag, und zeichnet die Möglichkeit einer Versöhnung zwischen Opfern und Tätern. In den wichtigsten Rollen sind Ulrich Mühe, Sebastian Koch, Martina Gedeck und Ulrich Tukur zu sehen. Die Produktion entstand mit geringem Budget und unüblich niedrigen Darstellergagen.
Die Kritik bedachte die schauspielerischen Leistungen mit größtem Lob. Viele Rezensenten äußerten sich zufrieden, dass nach einer Reihe von Komödien über die DDR endlich ein Spielfilm das Thema in ernsthaftem Stil behandelte. Man war aber gespalten in der Beurteilung, ob der Film die historischen Aspekte angemessen wiedergebe. Der Film wurde mit Auszeichnungen überhäuft, darunter der Deutsche Filmpreis 2006 (in sieben Kategorien bei elf Nominierungen), der Bayerische Filmpreis 2006 (in vier Kategorien), der Europäische Filmpreis (in drei Kategorien) und der Oscar für den besten fremdsprachigen Film. Im begleitenden Filmbuch und im DVD-Audiokommentar gab es Aussagen Mühes und Donnersmarcks, die sich auf eine Stasi-Tätigkeit von Jenny Gröllmann und Gregor Gysi bezogen. Darüber kam es zu gerichtlichen Auseinandersetzungen, woraufhin die ursprünglichen Medien nicht mehr vertrieben werden durften.

Link-Tipps:
Trailer
Filmkritiken

Geschrieben von Kovács Krisztina »

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