Gustav Mahler und Wien

Geschrieben am November 28th, 2011 in Ausstellung, Kunst, Musik

Mahler und Wien

Ausstellungseröffnung

Zeitpunkt: 1. Dezember 2011, 18.00 Uhr

Ort: Österreich-Bibliothek, Universität Debrecen

Einleitende Worte: Doz. Dr. Katschthaler Karl

Dieses Jahr gedenken wir des 100. Todestages Gustav Mahlers. Den Höhepunkt seiner Karriere erreichte Mahler in Wien, wo er zwischen 1897 und 1907 als Dirigent und Direktor der Wiener Hofoper tätig war. Diese 10 Jahre waren auch die Glanzzeit der Hofoper und der Anfang der modernen Operninszenierung. Diese Zeitspanne ist der Schwerpunkt der Ausstellung, die von den Kuratoren Peter Blaha und Therese Gassner für die Wiener Staatsoper anläßlich des Mahler-Jahres zusammengestellt wurde.

Die Ausstellung gibt einen kurzen Überblick über Mahlers Lebensweg und zeigt detailliert die Eckpunkte der Wiener Zeit und die wichtigen Wegbegleiter Mahlers. Den größten Teil der Ausstellung bilden Aufnahmen aus den Archiven der Österreichischen Nationalbibliothek, des Österreichischen Theatermuseums und des Kunsthistorischen Museums, die dem ungarischen Publikum das erste Mal gezeigt werden.

Geschrieben von Boglárka Bocsi »

Gender-Gap und Binnen-I

Geschrieben am November 28th, 2011 in Vortrag

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Gender-Gap und Binnen-I: Gender im DaF-Unterricht

Interaktiver Vortrag mit Mag. Rosemarie Ortner

Zeitpunkt: 1. Dezember 2011, 16.00 Uhr

Ort: Österreich-Bibliothek, Universität Debrecen

Studenten, StudentInnen, Studierende oder Student_innen? Für ungarische DaF-Lernende sind solche Sprachreformvorschläge und ihre argumentativen Hintergründe oft verwirrend. Im Vortrag werden unterschiedliche Vorschläge zum gendergerechten Sprachgebrauch des Deutschen anhand von Beispielen erklärt und als Phänomene von Sprachwandel verstanden. Dann sollen ausgehend von aktueller dekonstruktiver Gendertheorie didaktische Umsetzungen für den DaF-Unterricht mit dem Publikum ausprobiert und diskutiert werden. Im Zentrum steht dabei, zu einem kreativen Umgang mit sprachlichen Gender-Normen zu ermutigen.

Geschrieben von Boglárka Bocsi »

Metropolis

Geschrieben am November 25th, 2011 in Film

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Filmvorführung

Zeitpunkt: 7. Dezember 2011, 16.00 Uhr

Ort: Österreich-Bibliothek, Universität Debrecen

Eintritt frei!

Im Rahmen der Veranstaltung wird die restaurierte Fassung von 2010 des Filmes Metropolis (Fritz Lang, 1927) gezeigt. Im Anschluss findet eine Diskussion über den Film mit Prof. Dr. Tamás Lichtmann statt.

Geschrieben von Boglárka Bocsi »

Gustav Mahler – Arnold Schönberg

Geschrieben am November 25th, 2011 in Ausstellung, Kunst, Literatur, Musik, Tagung

Gustav Mahler – Arnold Schönberg und die Wiener Moderne

Interdisziplinäre Konferenz aus Anlass des 100. Todestages von Gustav Mahler und des 60. Todestages von Arnold Schönberg

Zeitpunkt: 1.-3. Dezember 2011

Ort: Österreich-Bibliothek und Raum 129, Universität Debrecen

Im Rahmen der interdisziplinären Konferenz aus Anlass des 100. Todestages von Gustav Mahler und des 60. Todestages von Arnold Schönberg werfen Musik- und KulturwissenschaftlerInnen aus Österreich, Deutschland und Ungarn nicht nur Schlaglichter auf eine musikpolitische Allianz zwischen zwei Komponisten verschiedener Generationen und die musikästhetischen Verbindungslinien zwischen Gustav Mahler und der Wiener Schule, sondern auch auf die zahllosen Brücken zwischen Mahler/Schönberg und der Literatur, bildenden Kunst und Architektur der Wiener Moderne. Im Rahmen der Konferenz wird die thematische Ausstellung „Mahler und Wien“, die anlässlich des Mahler Jahres von Peter Blaha und Therese Gassner zusammengestellt wurde, gezeigt.

KONFERENZPROGRAMM


Donnerstag, 1. 12.

18:00 Eröffnung der Ausstellung „Gustav Mahler und Wien“ in der Österreich-Bibliothek der Universität Debrecen

Freitag, 2. 12.: Vorträge in der Österreich-Bibliothek der Universität Debrecen

9:15-9:30 Eröffnung der Konferenz durch Dr. Karl Katschthaler

9:30-10:15 Prof. Dr. Federico Celestini (Leopold-Franzens-Universität Innsbruck): Gustav Mahler und die jüdische Moderne

10:15-11:00 Prof. Dr. Manuel Gervink (Hochschule für Musik, Dresden): Arnold Schönbergs Bewunderung für Gustav Mahler – Schüler, Kollege, Freund?

Kaffeepause

11:30-12:15 Dr. Ilija Dürhammer (Loránd-Eötvös-Universität, Budapest): Starke Frauen um 1900 in der Kunstwelt und im Werk von Strauss, Hofmannsthal und Kessler

12:15-13:00 Prof. Dr. Endre Kiss (University of Jewish Studies Budapest): Nietzsche – Wagner – Mahler

Mittagspause

15:00-15:45 Doz. Dr. András Wilheim (Franz-Liszt-Musikakademie Budapest): Im Schnittpunkt der Traditionen – die Entscheidungen des jungen Schönberg

15:45-16:30 Dr. Stefanie Rauch (Musikwissenschaftliches Seminar Detmold/Paderborn): ›Richtiges‹ Aufführen? Sichtbare und unsichtbare Beiträge Mahlers und Schönbergs

Kaffepause

17:00-17:45 Doz. Dr. Karl Katschthaler (Universität Debrecen): Gustav Mahlers „großer Hammer“ als Musikinstrument und Symbol bei Alban Berg und Wolfgang Rihm

Samstag, 3. 12.: Vorträge in Raum 129

9:00-9:45 Doz. Dr. Gabriella Rácz (Pannonische Universität Veszprém): Die Macht der Musik – Schönbergs Streichquartette bei Arnold Zweig und Hartmut Lange

9:45-10:30 Ass.-Prof. Dr. Margarete Wagner (Universität Wien): Abgrenzung und Vereinnahmung. Richard Dehmels Beziehungen zu Gustav Mahler und Arnold Schönberg

Kaffeepause

11:00-11:45 Prof. Dr. Tamás Lichtmann (University of Jewish Studies Budapest, Universität Debrecen): „O Wort, du Wort, das mir fehlt!“ Die sakral-profane Sprache in Schönbergs Moses und Aron

11:45-12:00 Abschluss der Konferenz

Die Konferenz wird von der Fritz Thyssen Stiftung, dem Österreichischen Kulturforum Budapest, dem Institut für Germanistik der Universität Debrecen und der Österreich-Bibliothek Debrecen gefördert.

Geschrieben von Boglárka Bocsi »

DKF FILMKLUB Fontane Effi Briest

Geschrieben am November 23rd, 2011 in Film, Programme 2011

Auf Deutsch mit deutschen Untertiteln

Zeit: 29.11.2011 / 16.00

Ort: Apolló Mozi / Debrecen, Miklós u. 1.

Eintritt nach Voranmeldung frei!

Nach dem Roman “Effi Briest” von Theodor Fontane

Die junge, unbekümmerte Effi Briest wird mit dem sehr viel älteren Baron von Instetten verheiratet. Obwohl Effi ihren Mann schätzt und sich bemüht, ihn zu lieben, wird sie in dieser Ehe nicht glücklich: Zwar hält auch sie auf gesellschaftliche Formen und Konventionen, doch im Grunde ist sie ein Naturkind, von spielerischer, manchmal leichtsinniger Art, so daß Instetten mit seinem korrekten, strengen Wesen, seinem schulmeisterlichen Gehabe ihr innerlich fremd bleiben muß.
Weniger aus Leidenschaft denn aus Langeweile und Sehnsucht nach Wärme beginnt sie eine Affäre mit dem routinierten Verführer Crampas, einem früheren Militärkameraden ihres Mannes.
Doch widerspricht das heimliche Verhältnis ihrem offenen Wesen ebenso wie ihrem Pflichtbewußtsein gegenüber dem Ehemann und der gesellschaftlichen Norm, so daß sie unter Schuldgefühlen leidet.

Als Instetten befördert und nach Berlin versetzt wird, fühlt sie sich zunächst erleichtert und befreit.  Durch Zufall entdeckt Instetten eines Tages Crampas’ Liebesbriefe.

Link-Tipps:
Abschnitt aus dem Dokumentarfilm über Fassbinder „Ich will nicht nur, daß ihr mich liebt”
Webseite der Fassbinder Foundation

Anmeldung: hier

Geschrieben von Boglárka Bocsi »

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