Jazzkonzert: Fossile3 & István Grencsó

Geschrieben am Februar 12th, 2015 in Kunst, Musik, Programme 2015

Das Goethe Institut Budapest und das Budapest Music Center leisten große Bemühungen, Projekte von zeitgenössischen Musikern zu unterstützen. Seit Ende 2013 dauert die gemeinsame Konzertreihe der beiden Vereine namens GoetheJazz, in deren Rahmen begabte deutsche und ungarische Künstler zusammenarbeiten. Diesen Bestrebungen hat sich das Deutsche Kulturforum mit dem Konzert des Platypus Trio angeschlossen, so dass das Debrecener Publikum das angenehme Flair erleben konnte, das durch die Jazzmusik gewährleistet wird.

fossile3 plakát

Mitglieder der Band Fossile 3, Sebastian Gramss (Bass, Komposition) und seine Kollegen Rudi Mahall (Bass-Klarinette) und Etienne Nillesen (Schlagzeug) sind europäische Jazz-Avantgarde. Ihre Musik ist kraftvoll und intensiv, sehr lebendig und sicherlich nicht fossil. Dieses Mal schließt sich ihnen der bekannte ungarische Jazz-Musiker István Grencsó (Saxophon) an.

Ort und Zeit: MODEM (Baltazár Dezső Platz 1.)

ab 20.00 Uhr,  am 21. März 2015

Sagen Sie ihre Teilnahme auch bei Facebook zu!

EINTRITT FREI!

Das Programm findet in Kooperation mit dem Goethe-Institut Budapest statt und gehört zu den hervorgehobenen Veranstaltungen des Projekts Schwerpunkt: Debrecen.

Geschrieben von Krenák Kitti »

Lesung und Gespräch mit Katja Petrowskaja

Geschrieben am Februar 10th, 2015 in Lesung, Literatur, Programme 2015

cover_vielleicht_esther

Unsere nächste Lesung findet am 19. März 2015 ab 16.00 Uhr statt in der Méliusz-Juhász-Péter-Bibliothek (4025 Debrecen, Bem Platz 19.).

Dieses Mal kommt Katja Petrowskaja in Debrecen zu Gast, die in Kiew geboren ist, aber seit 1999 in Berlin lebt und auch ihren ersten Roman in deutscher Sprache verfasst hat. Sie stellt dem Debrecener Publikum ihr 2014 erschienenes, preisgekröntes Debüt Vielleicht Esther vor. Nach der Lesung wird ein Gespräch mit der Autorin geplant, moderiert von Imre Kurdi.

Für einen Auszug aus dem Buch erhielt sie 2013 in Klagenfurt den Ingeborg-Bachmann-Preis. Der Roman war im Frühjahr 2014 für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert.

Zum Roman „Vielleicht Esther“

Hieß sie wirklich Esther, die Großmutter des Vaters, die 1941 im besetzten Kiew allein in der Wohnung der geflohenen Familie zurückblieb? Die jiddischen Worte, die sie vertrauensvoll an die deutschen Soldaten auf der Straße richtete – wer hat sie gehört? Und als die Soldaten die Babuschka erschossen, „mit nachlässiger Routine“ – wer hat am Fenster gestanden und zugeschaut?

Die unabgeschlossene Familiengeschichte, die Katja Petrowskaja in kurzen Kapiteln erzählt, hätte ein tragischer Epochenroman werden können: der Student Juda Stern, ein Großonkel, verübte 1932 ein Attentat auf den deutschen Botschaftsrat in Moskau. Sterns Bruder, ein Revolutionär aus Odessa, gab sich den Untergrundnamen Petrowski. Ein Urgroßvater gründete in Warschau ein Waisenhaus für taubstumme jüdische Kinder.

Wenn aber schon der Name nicht gewiss ist, was kann man dann überhaupt wissen?

Statt ihren gewaltigen Stoff episch auszubreiten, schreibt die Autorin von ihren Reisen zu den Schauplätzen, reflektiert über ein zersplittertes, traumatisiertes Jahrhundert und rückt Figuren ins Bild, deren Gesichter nicht mehr erkennbar sind. Ungläubigkeit, Skrupel und ein Sinn für Komik wirken in jedem Satz dieses eindringlichen Buches. (Quelle)

Foto: © Heike Steinweg

Das Programm findet in Kooperation mit dem Goethe-Institut Budapest statt und gehört zu den hervorgehobenen Veranstaltungen des Projekts Schwerpunkt: Debrecen.

Wissenswertes zu der Autorin und ihrem Roman

Mosaik der Erinnerung – der Debütroman von Katja Petrowskaja

Bücher, über die man spricht

Katja Petrowskaja / Suhrkamp-Autorendetail

Vielleicht Esther von Katja Petrowskaja / Suhrkamp-Buchdetail

Katja Petrowskaja: „Die deutsche Sprache kam einer Befreiung gleich” / Interview – Die Welt

„Spaziergang in Babij Jar“ / Reportage – FAZ

Geschrieben von Krenák Kitti »

Repräsentationen der Scham

Geschrieben am Februar 2nd, 2015 in Programme 2015, Vitaforum, Workshop

szégyen rodin éva

Die Forschungsgruppe für kulturelle Archäologie der Universität Debrecen hat an ihrer letzten interdisziplinären Konferenz im Februar 2014 die verschiedenen Repräsentationen der Gewalt aufgegriffen. Dieses Jahr wird das Thema Scham unter die Lupe genommen, also dir Reduktion auf Körperlichkeit, deren Repräsentationsformen und theoretische  Konzepte. Es werden Vorträge aus verschiedenen Disziplinen gehalten, wie Literatur- und Kulturwissenschaft, Politikwissenschaft, Psychologie, Soziologie, Teologie und Jura. Jeder Sektion folgt auch eine Diskussion.

Die Ambivalenz des Begriffs ergibt sich auch aus den unterschiedlichen Bedeutungen des Lexems Scham und der Beziehung zwischen den Begriffen Scham und Schamlosigkeit. Im Kontext der deutschen Kultur und Geschichte wird aber vor allem die Erfahrung und auf den Holocaust gegebene Antwort Kollektivschuld in den Vordergrund gestellt, und zwar in Bezug auf die Relation zwischen Scham und Schuld. Auch unabhängig davon, im Zusammenhang mit der europäischen Christlichkeit oder Gesellschaften des Orients, sollen Scham und Schuld untersucht werden.

Ort und Zeit: Universität Debrecen, Raum 133/2, am 13. Februar 2015

Bitte klicken Sie hier, um das genaue Programm sowie die Abstracts der geplanten Vorträge einzusehen.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen, alle Interessenten sind herzlich willkommen!

Eintritt ist frei. Die Vorträge werden in ungarischer Sprache gehalten.

Geschrieben von Krenák Kitti »

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