Stolpersteinreinigung in Debrecen

Geschrieben am März 28th, 2017 in Programme 2017

Dank der Initiative und mühsamer Arbeit des Instituts für Germanstik der Universität Debrecen und des Deutschen Kulturforums wurden am 11. August 2016 28 Stolpersteine in Debrecen verlegt. Stolpersteine sind Wind und Wetter ausgesetzt und müssen in regelmäßigen Abständen gereinigt werden. Diese Aufgabe wird das erste Mal seit der Verlegung ab 14.00 Uhr am 7. April erledigt.

Interessierte sind zu Spaziergang und Reinigung hiermit herzlich eingeladen. Wir suchen die Stolpersteine in der Reihenfolge auf, in der sie verlegt wurden:

Szoboszlói Str, 27 – Fahidi Dezső (1895-1944), Fahidi Dezsőné (1905-1944), Fahidi Gilike (1933-1944)

Szív Str. 14 - Schön Arthur (1879-1944), Schön Arthurné (1892-1944), Schön János (1918-1943)

Blaháné Str. 8 – Fuchs Lajos (1914-1944), Fuchs Lajosné (1919-1944), Fuchs Ferike (1944-1944)

Hatvan Str. 6 – Bárdos Jakab (1884-1944)

Pásti Str. 2 – Reich Kálmán (1892-1944)

Hatvan Str. 16 – Schwartz Márton (1870-1944), Schwartz Mártonné (1878-1944), Kovács Sándorné (1898-1944)

Hatvan Str. 21 – Berger József (1883-1994)

Hatvan Str. 36 – Dicker Leopold (1897- 1944)

Egymalom Str. 4 – Schőn Sándor (1876-1944), Schőn Sándorné (1880-1944), Schőn László (1909-1944)

Thaly Kálmán Str. 13 – Précz Benő (1896-1944), Précz Benőné (1900-1945), Précz Jenő (1919-1940-es évek), Précz Lili (1923-1945), Précz Éva (1925-1945), Précz Erzsébet (1927-1945), Précz Árpád (1928-1945), Précz Béla (1929-1945), Précz György (1931-1945)

botlatókő tiszítás

Der Künstler Gunter Demnig erinnert an die Opfer der NS-Zeit, indem er vor ihrem letzten selbstgewählten Wohnort Gedenktafeln aus Messing ins Trottoir einlässt. Inzwischen liegen STOLPERSTEINE in 1099 Orten Deutschlands und in zwanzig Ländern Europas.

„Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist“, zitiert Gunter Demnig den Talmud. Mit den Steinen vor den letzten frei gewählten Wohnhäusern der NS-Opfer wird die Erinnerung an die Menschen lebendig, die einst da wohnten. Auf den Steinen steht geschrieben: HIER WOHNTE… Ein Stein. Ein Name. Ein Mensch.

Das Bücken, um die Texte auf den Stolpersteinen zu lesen, soll eine symbolische Verbeugung vor den Opfern sein. (Quelle)

Sucht man die letztes Jahr verlegten Stolpersteine auf, bietet sich erneut die Möglichkeit, um sich zu erinnern sowie Respekt den Opfern gegenüber zu äußern.

Facebook-Event

http://www.projekt-stolpersteine.de/

Geschrieben von Krenák Kitti

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