Think Global, Build Social! – Soziale Architektur im MODEM

Geschrieben am Januar 10th, 2017 in Ausstellung, Kunst, Programme 2017

Die Sammlung von sozial engagierten Projekten aus dem Bereich nationaler sowie internationaler Architektur ist vom 27. Januar bis zum 5. März im MODEM in Debrecen zu besichtigen. Die Ausstellung kommt in Kooperation von Goethe Institut, Hello Wood, dem Deutschen Kulturforum und MODEM zustande.

Zeit und Ort der Eröffnung: der 26. Januar, 17 Uhr, 3. Stock im MODEM

Begrüßungsworte sagen Ábel Kónya, Hauptkurator beim MODEM und Szabolcs Komolay, stellvertretender Kulturbürgermeister Debrecens.

Die Ausstellung wird von Michael Müller-Verweyen, Institutsleiter des Goethe-Instituts Budapest und Péter Pozsár, Mitbegründer von Hello Wood und Kurator der Ausstellung Builders/Építők feierlich eröffnet.

think global build social

Die ursprünglich vom Deutschen Architekturmuseum und dem Architekturzentrum Wien konzipierte Ausstellung wird – dank dem Goethe Institut – auch in Budapest präsentiert. Das Banner „Think Global, Build Social!“ vereint Projekte aus der ganzen Welt, „die an die Debatten um Heimatschutzarchitektur und landschaftsgebundenes Bauen der 1920er Jahre oder den Kritischen Regionalismus der 1970er Jahre erinnern. Die Ausstellung zeigt aktuelle Beispiele einer alternativen, sozial engagierten Architektur. Häufig entstanden die Projekte in enger Zusammenarbeit mit den künftigen Nutzern und unter Einbeziehung der lokalen Bautradition.

Die Ausstellung Think Global, Build Social! kam im März 2016 in Budapest an, wo sie in Kooperation von Hello Wood, Goethe Institut und Andres Lepik mit einem ungarischen Projekt erweitert wurde. Die lokale Sektion „Builders/Építők“, auf der einen Seite eine selbständige Einheit, fügt sich, auf der andern, organisch in den thematischen Bogen der Kollektion: „Material“, „Partizipation“, „Wohnen“, „Design“ und „Kultur“. Durch diese mehrfache Wechselwirkung will die Ausstellung eigentümliche Parallelen und Unterschiede in der ungarischen und der internationalen Praxis sozialer Architektur sichtbar machen. (Quelle)

Mehr über soziale Architektur:

Soziale Architektur

Michael Müller-Verweyen im Gespräch – Über neue Formen der sozialen Architektur

Die Interessierten sind zum Rundtischgespräch Soziales Engagement in der zeitgenössischen Architektur am 21. Februar ab 17 Uhr ebenfalls herzlich eingeladen, welchem Gespräch eine Kuratorenführung mit Péter Pozsár ab 16 Uhr vorangeht.

Teilnehmer des Rundtischgesprächs:

Péter Pozsár Architekt, Mitbegründer von Hello Wood, Kurator der Ausstellung Építők/Builders
Tamás Szentirmai Architekt, DE MK Lehrstuhl für Architektur
Zoltán Győrffy Architekt, Debreceni Alkotó Műhely
Nóra L. Ritók Kunstpädagogin, Vorsitzende von Igazgyöngy Alapfokú Művészetoktatási Intézmény

Das Gespräch wird von Beatrix Kricsfalusi, Schriftführerin des Deutschen Kulturforums moderiert.

Ort: MODEM Debrecen, Baltazár Dezső Platz 1.

Geschrieben von Kitti Krenák »

Jazzkonzert: Julia Kadel Trio

Geschrieben am November 11th, 2016 in Aktuell, Kunst, Musik, Programme 2016

Die Veranstaltung des Deutschen Kulturforum Debrecen in der – seit 2014 auch in der Civisstadt bekannten – Veranstaltungsreihe GoetheJazz findet in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut und dem Budapest Music Center statt.

Über und Unter (2016) | Blue Note / Universal
Als vor zwei Jahren „Im Vertrauen“ vom Julia Kadel Trio erschien, lasen sich einige Album Rezensionen fast wie Filmkritiken. Von Bildern war da die Rede, die am inneren Auge vorbeizogen, mal als Skizzen, dann wieder als ganz große Panoramen. Eine ungewöhnliche Reaktion auf das Debüt eines jungen Jazz-Trios.
Mit den Lorbeeren und dem damit verbundenem Erwartungsdruck sind Julia Kadel und ihre beiden Mitmusiker so lässig und souverän umgegangen, wie ihre Musik von Beginn an klang. Sie wissen, was sie wollen: „Als Trio sind wir unserer Vorliebe treu geblieben, einerseits meine Kompositionen zu spielen und andererseits frei zu improvisieren, dabei aber auch Spielkonzepte zu entwickeln, die sich irgendwo dazwischen bewegen“, sagt Kadel. In dieses Wechselspiel sind die drei beim neuen Album noch tiefer eingetaucht, dessen Bandbreite sich dadurch hörbar erweitert hat: „Es gibt diesmal sehr unterschiedliche Stimmungen und Klänge. Wir haben dabei Höhen und Tiefen erkundet und uns darin immer wieder neu orientiert.“ „Wenn man einen imaginären Horizont ziehen würde, befänden sich die Dinge, von denen unsere Musik erzählt, darüber und darunter“.
Die Kompositionen von Julia Kadel stellen für sie und ihre Bandkollegen Klänge dar, die aus Bildern und Erlebnissen entwickelt werden. „Diesmal haben viele meiner Stücke eine ganz eigene Geschichte, aus der sie konkret entstanden sind“, sagt die Berlinerin.
Julia Kadel ist überzeugt, es sei „zu kurz gedacht anzunehmen, Jazz wäre zu kompliziert oder komplex für den alltäglichen Musikhörer. Die Leute können durchaus mit immer wieder neuen Ohren zuhören und sich in jeder Form von Klang zu Hause fühlen.“ Die Band hat viele positive Reaktionen auf ihre Musik erfahren, so auch beim renommierten Jazzfest Berlin oder dem Überjazz-Festival Hamburg.
Bei ihren Live-Performances wird das Publikum Zeuge der erstaunlichen Spontaneität der Drei. Das kann Jeder hören, sehen und empfinden, ganz gleich welcher musikalischen Vorbildung oder Ausrichtung. „Ich möchte nicht behaupten, dass ich meine Musik wirklich durch und durch verstehen will“, sagt Julia Kadel, „sie ist einfach das, was ich liebe und was sich für mich gut anfühlt. Sie passiert“.
Besetzung  Julia Kadel (piano) | Karl-Erik Enkelmann (bass) | Steffen Roth (drums)
www.juliakadel.com

Über und Unter (2016) | Blue Note / Universal

Als vor zwei Jahren „Im Vertrauen“ vom Julia Kadel Trio erschien, lasen sich einige Album Rezensionen fast wie Filmkritiken. Von Bildern war da die Rede, die am inneren Auge vorbeizogen, mal als Skizzen, dann wieder als ganz große Panoramen. Eine ungewöhnliche Reaktion auf das Debüt eines jungen Jazz-Trios.

Mit den Lorbeeren und dem damit verbundenem Erwartungsdruck sind Julia Kadel und ihre beiden Mitmusiker so lässig und souverän umgegangen, wie ihre Musik von Beginn an klang. Sie wissen, was sie wollen: „Als Trio sind wir unserer Vorliebe treu geblieben, einerseits meine Kompositionen zu spielen und andererseits frei zu improvisieren, dabei aber auch Spielkonzepte zu entwickeln, die sich irgendwo dazwischen bewegen“, sagt Kadel. In dieses Wechselspiel sind die drei beim neuen Album noch tiefer eingetaucht, dessen Bandbreite sich dadurch hörbar erweitert hat: „Es gibt diesmal sehr unterschiedliche Stimmungen und Klänge. Wir haben dabei Höhen und Tiefen erkundet und uns darin immer wieder neu orientiert.“ „Wenn man einen imaginären Horizont ziehen würde, befänden sich die Dinge, von denen unsere Musik erzählt, darüber und darunter“.

Die Kompositionen von Julia Kadel stellen für sie und ihre Bandkollegen Klänge dar, die aus Bildern und Erlebnissen entwickelt werden. „Diesmal haben viele meiner Stücke eine ganz eigene Geschichte, aus der sie konkret entstanden sind“, sagt die Berlinerin.

Julia Kadel ist überzeugt, es sei „zu kurz gedacht anzunehmen, Jazz wäre zu kompliziert oder komplex für den alltäglichen Musikhörer. Die Leute können durchaus mit immer wieder neuen Ohren zuhören und sich in jeder Form von Klang zu Hause fühlen.“ Die Band hat viele positive Reaktionen auf ihre Musik erfahren, so auch beim renommierten Jazzfest Berlin oder dem Überjazz-Festival Hamburg.

Bei ihren Live-Performances wird das Publikum Zeuge der erstaunlichen Spontaneität der Drei. Das kann Jeder hören, sehen und empfinden, ganz gleich welcher musikalischen Vorbildung oder Ausrichtung. „Ich möchte nicht behaupten, dass ich meine Musik wirklich durch und durch verstehen will“, sagt Julia Kadel, „sie ist einfach das, was ich liebe und was sich für mich gut anfühlt. Sie passiert“.

Besetzung  Julia Kadel (piano) | Karl-Erik Enkelmann (bass) | Steffen Roth (drums)

www.juliakadel.com

Sagen Sie Ihre Teilnahme auch bei Facebook zu!

Eintritt frei!

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Geschrieben von Kitti Krenák »

Fotoausstellung: “Lebendige Vergangenheit”

Geschrieben am November 11th, 2016 in Aktuell, Ausstellung, Kunst, Programme 2016

Das Deutsche Kulturforum Debrecen bietet eine Fotoausstellung “Lebendige Vergangenheit” in Kooperation mit der Universität Debrecen an, wo Interessierte die Werke von Attila Janics sich ansehen können.

(c) janics attila

Begrüßungsworte sagt Dr. Andrea Horváth, Vorsitzende des Deutschen Kulturforums. Danach folgt ein Eröffnungsvortrag des Fotografen András Schram. Unser Kooperationspartner ist der Kunsthistoriker István Szirbek.

Die Eröffnung findet ab 17Uhr am 14. November statt.

Die Ausstellung ist bis zum 2. Dezember in der Méliusz-Juhász-Péter-Bibliothek (4026 Debrecen, Bem Platz 19) zu besuchen.

Eintritt frei!

Alle Interessierten sind ganz herzlich eingeladen. Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Geschrieben von Kitti Krenák »

Lesung und Gespräch mit Saša Stanišić

Geschrieben am September 12th, 2016 in Kunst, Lesung, Literatur, Programme 2016

Das Deutsche Kulturforum Debrecen bietet sein nächstes Programm an, das sich in Kooperation mit dem Goethe-Institut Budapest stattfindet.

Saša Stanišić stellt sich auch in Debrecen vor und liest aus seinem neulich erschienenen Erzählband Fallensteller. Anschließend wird ein Gespräch mit dem Autor geplant, moderiert von Verena Vortisch.

© Katja Sämann

Ort und Zeit: Méliusz-Juhász-Péter-Bibliothek (Bem Platz 19)

Ab 16.00 Uhr, am 29. September 2016

Eintritt frei!

Erfahren Sie mehr über Saša Stanišić und sein Werk:

Ein vom Leben nicht sehr verwöhnter alter Mann hat eine Leidenschaft für die Magie. Er bittet um Ruhe für die Große Illusion. Aber die Gemeinde trinkt Kaffee und hält nicht still. Anders der Fremde, er ist geduldig. Er will helfen, sagt er und bietet Lösungen an: manche sind keine, manche tun weh, und manche haben Gitter aus gebogenem Draht. Zwei Freunde ziehen durch Europa, sie reden und meiden das Zuhören, sie lügen und stehlen, jagen mit Karacho und Geschick ihren Sehnsüchten hinterher: einer syrischen Surrealistin, einem bedrohten Vogel und Rebekka. Um nur ein paar zu nennen. Dies sind Geschichten über Menschen, die Fallen stellen, Menschen, die sich locken lassen, Menschen die sich befreien – im Krieg und im Spiel, mit Trug und Tricks und Mut und Witz. (Quelle)

Online-Leseprobe

Das Buch beim Luchterhand Literaturverlag (Leserstimme, Rezensionen u.v.m.)

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Geschrieben von Kitti Krenák »

SEHENSWERT Filmfestival

Geschrieben am September 12th, 2016 in Film, Kunst, Programme 2016

Im September gibt es – zum zweiten Mal in Debrecen – die Möglichkeit, sich mit neuen Filmproduktionen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz auseinanderzusetzen.

Und das lohnt sich: Wir haben im Programm auch das 2016 mit dem Max Ophüls Preis für den gesellschaftlich relevanten Film ausgezeichnete Heimatland. Dabei fällt auf: Rund ein Drittel der gezeigten Filme sind ohnehin nicht mehr nationale Produktionen, sondern von vornherein Koproduktionen unserer Länder, in einem Fall sogar erweitert um Frankreich. (Quelle)

Vom 1. bis zum 5. Oktober können die Interessierten im Apolló Kino, Raum Károly Mihály die folgenden Filme BEIM FREIEN EINTRITT ansehen.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Sagen Sie Ihre Teilnahme auch bei Facebook zu.

Der Staat gegen Fritz Bauer - 1. Oktober

4 Könige - 2. Oktober


Maikäfer flieg - 3. Oktober


Heimatland - 4. Oktober

Vor der Morgenröte – Stefan Zweig in Amerika - 5. Oktober

Geschrieben von Kitti Krenák »

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