Lesung und Gespräch mit Saša Stanišić

Geschrieben am September 12th, 2016 in Kunst, Lesung, Literatur, Programme 2016

Das Deutsche Kulturforum Debrecen bietet sein nächstes Programm an, das sich in Kooperation mit dem Goethe-Institut Budapest stattfindet.

Saša Stanišić stellt sich auch in Debrecen vor und liest aus seinem neulich erschienenen Erzählband Fallensteller. Anschließend wird ein Gespräch mit dem Autor geplant, moderiert von Verena Vortisch.

© Katja Sämann

Ort und Zeit: Méliusz-Juhász-Péter-Bibliothek (Bem Platz 19)

Ab 16.00 Uhr, am 29. September 2016

Eintritt frei!

Erfahren Sie mehr über Saša Stanišić und sein Werk:

Ein vom Leben nicht sehr verwöhnter alter Mann hat eine Leidenschaft für die Magie. Er bittet um Ruhe für die Große Illusion. Aber die Gemeinde trinkt Kaffee und hält nicht still. Anders der Fremde, er ist geduldig. Er will helfen, sagt er und bietet Lösungen an: manche sind keine, manche tun weh, und manche haben Gitter aus gebogenem Draht. Zwei Freunde ziehen durch Europa, sie reden und meiden das Zuhören, sie lügen und stehlen, jagen mit Karacho und Geschick ihren Sehnsüchten hinterher: einer syrischen Surrealistin, einem bedrohten Vogel und Rebekka. Um nur ein paar zu nennen. Dies sind Geschichten über Menschen, die Fallen stellen, Menschen, die sich locken lassen, Menschen die sich befreien – im Krieg und im Spiel, mit Trug und Tricks und Mut und Witz. (Quelle)

Online-Leseprobe

Das Buch beim Luchterhand Literaturverlag (Leserstimme, Rezensionen u.v.m.)

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Geschrieben von Kitti Krenák »

Ausstellung ‘Von allem Anfang an’

Geschrieben am Mai 9th, 2016 in Ausstellung, Kunst, Lesung, Literatur

In jedem Jahr erscheinen im deutschsprachigen Raum ungefähr 8000 Kinder- und Jugendbücher, darunter 6000 original deutschsprachige Ausgaben. Diese beeindruckende Zahl ist nicht nur Zeichen für die Vitalität der Branche, sondern fordert auch zu einer Standortbestimmung auf: Was zeichnet die aktuelle deutschsprachige Kinder- und Jugendliteratur aus? Welche Charakteristika gibt es, welche thematischen Akzente, Erzählformen und stilistischen Besonderheiten?

Um über deutschsprachige Kinder- und Jugendliteratur zu informieren und ihre Verbreitung im Ausland zu fördern, haben das Goethe-Institut Prag und die Internationale Jugendbibliothek für die Ausstellung „Von allem Anfang an“ 2013 eine gemeinsame Auswahl über die allgemeinen Tendenzen der letzten Jahre getroffen.

In dieser Sammlung findet man neben Erzählungen und Fantasyromanen auch Bilderbücher und Krimis – neulich sogar in digitaler Form. Die Ausstellung, die dem Publikum u.a. auch drei schon ins Ungarische übersetzte Bände vorstellt, ist

vom 11. Mai bis zum 10. Juni 2016

in der Méliusz-Juhász-Péter-Bibliothek zu besuchen.

Zur Eröffnung der Ausstellung um 11 Uhr am 11. Mai erwarten wir jede Interessierte.

Danach findet ein Workshop statt, wo 10-14 jährige Jugendliche sich mit dem Ausstellungsmaterial und der deutschsprachigen Kinder- und Jugendliteratur im Allgemeinen auf spielerische Weise auseinandersetzen können.

Als Begleitprogramm wird am 10. Juni eine Lesung für Schüler organisiert.

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Man kann festhalten, dass die Vitalität des deutschsprachigen Kinder- und Jugendbuchs sich nicht allein in der großen Zahl von Neuerscheinungen ausdrückt. Zwar gibt es einerseits die klare Tendenz, Bücher für bestimmte Ziel- und Altersgruppen zu produzieren und dabei Botschaften und Handlungsanweisungen zu geben. Andererseits ist jedoch ebenso das Bestreben spürbar, starre Kategorien zu durchbrechen. Gerade in jenen „Zwischenwelten“ entstehen oft Bücher von hoher ästhetischer Qualität, die keine Scheu vor schwierigen Themen haben und die bestrebt sind, eine neue Bild- und Formsprache zu entwickeln.

Quelle

Sie finden die Veranstaltung auch bei Facebook



Geschrieben von Kitti Krenák »

Lesung und Gespräch mit Katja Petrowskaja

Geschrieben am Februar 10th, 2015 in Lesung, Literatur, Programme 2015

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Unsere nächste Lesung findet am 19. März 2015 ab 16.00 Uhr statt in der Méliusz-Juhász-Péter-Bibliothek (4025 Debrecen, Bem Platz 19.).

Dieses Mal kommt Katja Petrowskaja in Debrecen zu Gast, die in Kiew geboren ist, aber seit 1999 in Berlin lebt und auch ihren ersten Roman in deutscher Sprache verfasst hat. Sie stellt dem Debrecener Publikum ihr 2014 erschienenes, preisgekröntes Debüt Vielleicht Esther vor. Nach der Lesung wird ein Gespräch mit der Autorin geplant, moderiert von Imre Kurdi.

Für einen Auszug aus dem Buch erhielt sie 2013 in Klagenfurt den Ingeborg-Bachmann-Preis. Der Roman war im Frühjahr 2014 für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert.

Zum Roman „Vielleicht Esther“

Hieß sie wirklich Esther, die Großmutter des Vaters, die 1941 im besetzten Kiew allein in der Wohnung der geflohenen Familie zurückblieb? Die jiddischen Worte, die sie vertrauensvoll an die deutschen Soldaten auf der Straße richtete – wer hat sie gehört? Und als die Soldaten die Babuschka erschossen, „mit nachlässiger Routine“ – wer hat am Fenster gestanden und zugeschaut?

Die unabgeschlossene Familiengeschichte, die Katja Petrowskaja in kurzen Kapiteln erzählt, hätte ein tragischer Epochenroman werden können: der Student Juda Stern, ein Großonkel, verübte 1932 ein Attentat auf den deutschen Botschaftsrat in Moskau. Sterns Bruder, ein Revolutionär aus Odessa, gab sich den Untergrundnamen Petrowski. Ein Urgroßvater gründete in Warschau ein Waisenhaus für taubstumme jüdische Kinder.

Wenn aber schon der Name nicht gewiss ist, was kann man dann überhaupt wissen?

Statt ihren gewaltigen Stoff episch auszubreiten, schreibt die Autorin von ihren Reisen zu den Schauplätzen, reflektiert über ein zersplittertes, traumatisiertes Jahrhundert und rückt Figuren ins Bild, deren Gesichter nicht mehr erkennbar sind. Ungläubigkeit, Skrupel und ein Sinn für Komik wirken in jedem Satz dieses eindringlichen Buches. (Quelle)

Foto: © Heike Steinweg

Das Programm findet in Kooperation mit dem Goethe-Institut Budapest statt und gehört zu den hervorgehobenen Veranstaltungen des Projekts Schwerpunkt: Debrecen.

Wissenswertes zu der Autorin und ihrem Roman

Mosaik der Erinnerung – der Debütroman von Katja Petrowskaja

Bücher, über die man spricht

Katja Petrowskaja / Suhrkamp-Autorendetail

Vielleicht Esther von Katja Petrowskaja / Suhrkamp-Buchdetail

Katja Petrowskaja: „Die deutsche Sprache kam einer Befreiung gleich” / Interview – Die Welt

„Spaziergang in Babij Jar“ / Reportage – FAZ

Geschrieben von Kitti Krenák »

Lesung und Gespräch mit Michael Kumpfmüller

Geschrieben am September 20th, 2014 in Lesung, Literatur, Programme 2014

Das Deutsche Kulturforum Debrecen bietet sein nächstes Programm an, das sich in Kooperation mit dem Goethe-Institut Budapest stattfindet.

Michael Kumpfüller liest aus seinem aktuellsten Roman Die Herrlichkeit des Lebens vor, der 2011 erschienen ist. Anschließend wird ein Gespräch mit dem Autor geplant, moderiert von András Forgách.

Fotograf: Jürgen Bauer, Das Copyright liegt bei: © juergen-bauer.com

Fotograf: Jürgen Bauer, Das Copyright liegt bei: © juergen-bauer.com

Ort und Zeit: Benedek Elek Bibliothek, Debrecen Piac Str. 68.

Ab 16.30 Uhr, am 15. Oktober 2014

Eintritt frei!

Alle Interessierten sind herzlich willkommen!

Wissenswertes über Michael Kumpfmüller und seinen Roman:

Die Liebe eines Lebens. Überlebensgroß ist der Mythos Franz Kafka, dessen Nachruhm als Schriftsteller scheinbar mit einem weithin unglücklichen Leben erkauft wurde. Doch nun wirft Michael Kumpfmüller ein helles, fast heiteres Licht auf den berühmten Dichter und zeichnet liebevoll und diskret einen Menschen, der in seinem letzten Jahr die große Liebe findet und sein Leben in die Hand nimmt, bevor es dafür zu spät ist. Im Sommer 1923 lernt der tuberkulosekranke Franz Kafka, als Dichter nur Eingeweihten bekannt, in einem Ostseebad die 25-jährige Köchin Dora Diamant kennen. Und innerhalb weniger Wochen tut er, was er nicht für möglich gehalten hat: Er entscheidet sich für das Zusammenleben mit einer Frau, teilt Tisch und Bett mit Dora. In Berlin wagt er mit ihr das gemeinsame Leben, mitten in der Hyperinflation der Weimarer Republik. Den täglich kletternden Preisen, den wechselnden Untermietquartieren, den argwöhnischen Eltern zum Trotz: Bis zu seinem Tod im Juni 1924 werden sich Franz Kafka und Dora Diamant, von wenigen Tagen abgesehen, nicht mehr trennen. Aus dieser wahren Geschichte macht Michael Kumpfmüller einen feinsinnigen, behutsamen und kenntnisreichen Liebesroman. Kafkas Tagebücher, seine Briefe und letzten Texte kennt er genau und webt sie zart in die Erzählung ein. Aber ebenso sehr widmet er sich Doras Sicht, dem Blick der verliebten jungen Frau auf ihren rätselhaften, sterbenden Mann. Und so gelingt Kumpfmüller eine tief anrührende Parabel über das Leben und die Liebe, das Schreiben und den Tod.

Die Veranstaltung auf der Webseite des Goethe Instituts

Michael Kumpfmüller – Perlentaucher

FAZ – Porträt des Künstlers als liebender Mann

Geschrieben von Kitti Krenák »

Lesung und Gespräch mit Annika Scheffel

Geschrieben am November 29th, 2013 in Allgemein, Lesung, Literatur, Programme 2013

Das Deutsche Kulturforum Debrecen bietet sein nächstes Programm an, das sich in Kooperation mit dem Lenau-Haus Pécs und dem Goethe-Institut Budapest stattfindet.

Annika Scheffel liest aus ihrem zweiten Roman Bevor alles verschwindet vor, der dieses Jahr erschienen ist. Anschließend wird ein Gespräch mit der Autorin geplant, moderiert von Krisztina Kovács.

Copyright: Jens Gyarmaty / Suhrkamp Verlag

Ort und Zeit: Die Österreich-Sammlung der Universitätsbibliothek

Ab 18.00 Uhr, am 04. Dezember 2013

Alle Interessierten sind herzlich willkommen!

Wissenswertes über Annika Scheffel und ihren neuen Roman:

Wie in einer Hängematte liegt der kleine Ort im Tal, hier haben es sich Jula, Jules und die anderen über die Jahre bequem gemacht. Seit sie zur Taufe durch den spärlichen Flussarm gezogen wurden, fühlen sie sich gewappnet für so ziemlich alles: An Gott glaubt hier keiner, man glaubt an blaue Füchse und an kopflose Löwen. Eines Tages werden in den umliegenden Wäldern »die Verantwortlichen« gesichtet, mit Bauplänen für ein Erholungsgebiet. Eine Umsiedlung des Ortes steht bevor. Mit allem, was sie haben, lehnen die Bewohner sich auf gegen das Urteil. Aber Widerstand fordert Zusammenhalt, und ein jeder muss zuerst die eigenen Gespenster zähmen oder sie jetzt, im Kampf gegen das Verschwinden, endlich und für alle Zeit freilassen.

Annika Scheffel – Autorin

Perlentaucher – Das Kulturmagazin

Annika Scheffel: Bevor alles verschwindet (Buchtrailer)

Geschrieben von Kitti Krenák »

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