Lange Nacht der Wissenschaften 2015

Geschrieben am September 14th, 2015 in Aktuell, Allgemein, Ausstellung, Kunst, Literatur, Programme 2015, Schulprogramme, Vortrag

Die Lange Nacht der Wissenschaften findet jedes Jahr Mitte September statt. 2015 wird das internationale Jahr des Lichtes durch Ausstellungen, Vorlesungen, Filmvorführungen, Quize u.v.m. gefeiert. Auch das Institut für Germanistik erwartet seine Gäste ganz herzlich für die folgenden Programme:

ké2015 logo

„Wenn ich Rot sage…“
Eröffnung: 16.30 Uhr

„Die rote Farbe im Alltag“ Ausstellung roter Alltagsgegenstände
Ort: Hauptgebäude der Universität Debrecen (OG.1), Flur des Instituts für Germanistik

„Lese etwas Rotes!“ Ausstellung literarischer Werke aus Ungarn und Ausland
Ort: Hauptgebäude der Universität Debrecen (OG.1), Flur des Instituts für Germanistik

„Wenn ich Rot sage…“ Kunstausstellung des Werkes der Schüler aus dem Medgyessy-Ferenc-Gymnasium
Ort: Hauptgebäude der Universität Debrecen (OG.1), Flur des Instituts für Germanistik

Tanzvorführung der Schüler des Medgyessy-Ferenc-Gymnasiums von 17.30 bis 18.00 uHR
Ort: Hauptgebäude der Universität Debrecen (OG.1), Raum 133/2

Wissenschaftliche Vorträge von 18.00 bis 19.00 Uhr
Ort: Hauptgebäude der Universität Debrecen (OG.1), Raum 133/2
Dr. Sándor Kálai: Rot – Die Farbe des Krimis
Dr. Karl Katschthaler: Kann man nur mit Rot malen? Die rote Farbe in der Kunst von Ona B
Dr. Anna Keszeg: Wem gehört das Rot? Kämpf von Modemarken um das Patentrecht für die rote Farbe

Wenn ich Rot sage, trifft deine Wahl auf einen Apfel, auf den Weihnachstmann oder auf Rotkäppchen? Farben gelten als prägende Bestandteile unseres Lebens. Hauptakteure dieses Events ist die rote Farbe. Durch Ausstellungen, (populär-)wissenschaftliche Vorlesungen und Kunstvorführungen kannst du erfahren, wie das Rot im Alltag auftritt, und was für Wirkung es auf die Kunst hat. Was fällt dir ein, wenn du an die rote Farbe denkst?

Weitere Programme finden Sie in unserem Programmheft. Klicken Sie hier!

http://kutatokejszakaja.unideb.hu/

Sagen Sie ihre Teilnahme auch bei Facebook zu!

Geschrieben von Krenák Kitti »

Übersetzerworkshop mit Ákos Doma

Geschrieben am April 24th, 2015 in Literatur, Programme 2015, Workshop

In Kooperation mit dem Goethe Institut Budapest stellt sich der aus Ungarn stammende, in Deutschland als Schriftsteller und Übersetzer tätige Ákos Doma zwischen dem 5. und 8. Mai sogar in vier Städten vor – in Veszprém, Debrecen, Pécs und Budapest, indem er mit den Interessierten über seine Werke und Übersetzungen spricht.

Das Programm in Debrecen wird am 6. Mai veranstaltet und findet ab 16 Uhr statt in der Bibliothek des Instituts für Germanistik der Universität Debrecen (Raum 127).

Im Rahmen eines Übersetzerworkshops und anschließenden Gesprächs, moderiert von Herrn Dr. Péter Csatár, Lehrstuhlleiter des Lehrstuhls für Germanistische Sprachwissenschaft und Koordinator der Übersetzer- und Dolmetscherbildung der Universität, werden sich die Teilnehmer u.a. mit Schwierigkeiten des Übersetzens und der Rolle der Interkulturalität in Übersetzungen auseinandersetzen.

Alle Interessierten sind bei freiem Eintritt herzlich willkommen!

Wissenswertes über Ákos Doma, seine Arbeit und die Programmreihe im Mai:

Robert Bosch Stiftung – Doma, Akos. Mit Video

Goethe Institut Budapest: Schwerpunkt Debrecen

Übersetzungen von Ákos Doma (aktuelle Liste der translation.bookfoundation.hu)

(c) Yves Noir

Geschrieben von Krenák Kitti »

Lesung und Gespräch mit Katja Petrowskaja

Geschrieben am Februar 10th, 2015 in Lesung, Literatur, Programme 2015

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Unsere nächste Lesung findet am 19. März 2015 ab 16.00 Uhr statt in der Méliusz-Juhász-Péter-Bibliothek (4025 Debrecen, Bem Platz 19.).

Dieses Mal kommt Katja Petrowskaja in Debrecen zu Gast, die in Kiew geboren ist, aber seit 1999 in Berlin lebt und auch ihren ersten Roman in deutscher Sprache verfasst hat. Sie stellt dem Debrecener Publikum ihr 2014 erschienenes, preisgekröntes Debüt Vielleicht Esther vor. Nach der Lesung wird ein Gespräch mit der Autorin geplant, moderiert von Imre Kurdi.

Für einen Auszug aus dem Buch erhielt sie 2013 in Klagenfurt den Ingeborg-Bachmann-Preis. Der Roman war im Frühjahr 2014 für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert.

Zum Roman „Vielleicht Esther“

Hieß sie wirklich Esther, die Großmutter des Vaters, die 1941 im besetzten Kiew allein in der Wohnung der geflohenen Familie zurückblieb? Die jiddischen Worte, die sie vertrauensvoll an die deutschen Soldaten auf der Straße richtete – wer hat sie gehört? Und als die Soldaten die Babuschka erschossen, „mit nachlässiger Routine“ – wer hat am Fenster gestanden und zugeschaut?

Die unabgeschlossene Familiengeschichte, die Katja Petrowskaja in kurzen Kapiteln erzählt, hätte ein tragischer Epochenroman werden können: der Student Juda Stern, ein Großonkel, verübte 1932 ein Attentat auf den deutschen Botschaftsrat in Moskau. Sterns Bruder, ein Revolutionär aus Odessa, gab sich den Untergrundnamen Petrowski. Ein Urgroßvater gründete in Warschau ein Waisenhaus für taubstumme jüdische Kinder.

Wenn aber schon der Name nicht gewiss ist, was kann man dann überhaupt wissen?

Statt ihren gewaltigen Stoff episch auszubreiten, schreibt die Autorin von ihren Reisen zu den Schauplätzen, reflektiert über ein zersplittertes, traumatisiertes Jahrhundert und rückt Figuren ins Bild, deren Gesichter nicht mehr erkennbar sind. Ungläubigkeit, Skrupel und ein Sinn für Komik wirken in jedem Satz dieses eindringlichen Buches. (Quelle)

Foto: © Heike Steinweg

Das Programm findet in Kooperation mit dem Goethe-Institut Budapest statt und gehört zu den hervorgehobenen Veranstaltungen des Projekts Schwerpunkt: Debrecen.

Wissenswertes zu der Autorin und ihrem Roman

Mosaik der Erinnerung – der Debütroman von Katja Petrowskaja

Bücher, über die man spricht

Katja Petrowskaja / Suhrkamp-Autorendetail

Vielleicht Esther von Katja Petrowskaja / Suhrkamp-Buchdetail

Katja Petrowskaja: „Die deutsche Sprache kam einer Befreiung gleich” / Interview – Die Welt

„Spaziergang in Babij Jar“ / Reportage – FAZ

Geschrieben von Krenák Kitti »

Lesung und Gespräch mit Michael Kumpfmüller

Geschrieben am September 20th, 2014 in Lesung, Literatur, Programme 2014

Das Deutsche Kulturforum Debrecen bietet sein nächstes Programm an, das sich in Kooperation mit dem Goethe-Institut Budapest stattfindet.

Michael Kumpfüller liest aus seinem aktuellsten Roman Die Herrlichkeit des Lebens vor, der 2011 erschienen ist. Anschließend wird ein Gespräch mit dem Autor geplant, moderiert von András Forgách.

Fotograf: Jürgen Bauer, Das Copyright liegt bei: © juergen-bauer.com

Fotograf: Jürgen Bauer, Das Copyright liegt bei: © juergen-bauer.com

Ort und Zeit: Benedek Elek Bibliothek, Debrecen Piac Str. 68.

Ab 16.30 Uhr, am 15. Oktober 2014

Eintritt frei!

Alle Interessierten sind herzlich willkommen!

Wissenswertes über Michael Kumpfmüller und seinen Roman:

Die Liebe eines Lebens. Überlebensgroß ist der Mythos Franz Kafka, dessen Nachruhm als Schriftsteller scheinbar mit einem weithin unglücklichen Leben erkauft wurde. Doch nun wirft Michael Kumpfmüller ein helles, fast heiteres Licht auf den berühmten Dichter und zeichnet liebevoll und diskret einen Menschen, der in seinem letzten Jahr die große Liebe findet und sein Leben in die Hand nimmt, bevor es dafür zu spät ist. Im Sommer 1923 lernt der tuberkulosekranke Franz Kafka, als Dichter nur Eingeweihten bekannt, in einem Ostseebad die 25-jährige Köchin Dora Diamant kennen. Und innerhalb weniger Wochen tut er, was er nicht für möglich gehalten hat: Er entscheidet sich für das Zusammenleben mit einer Frau, teilt Tisch und Bett mit Dora. In Berlin wagt er mit ihr das gemeinsame Leben, mitten in der Hyperinflation der Weimarer Republik. Den täglich kletternden Preisen, den wechselnden Untermietquartieren, den argwöhnischen Eltern zum Trotz: Bis zu seinem Tod im Juni 1924 werden sich Franz Kafka und Dora Diamant, von wenigen Tagen abgesehen, nicht mehr trennen. Aus dieser wahren Geschichte macht Michael Kumpfmüller einen feinsinnigen, behutsamen und kenntnisreichen Liebesroman. Kafkas Tagebücher, seine Briefe und letzten Texte kennt er genau und webt sie zart in die Erzählung ein. Aber ebenso sehr widmet er sich Doras Sicht, dem Blick der verliebten jungen Frau auf ihren rätselhaften, sterbenden Mann. Und so gelingt Kumpfmüller eine tief anrührende Parabel über das Leben und die Liebe, das Schreiben und den Tod.

Die Veranstaltung auf der Webseite des Goethe Instituts

Michael Kumpfmüller – Perlentaucher

FAZ – Porträt des Künstlers als liebender Mann

Geschrieben von Krenák Kitti »

Europaworkshop

Geschrieben am Juni 1st, 2014 in Literatur, Programme 2014, Vitaforum, Workshop

Perspektiven und Herausforderungen der Erinnerungskultur in Europa

Quelle: http://www.digitalelandkarten.de/auslandkarten_uebersichtskarten.php

Im Rahmen der Veranstaltung werden MA- und PhD-Studierende des Instituts für Germanistik der Universität Debrecen im Kontext der disziplinübergreifend geführten Diskussionen um nationale, transnationale und europäische Erinnerungskulturen die Möglichkeiten eines „interkulturellen Gedächtnisses“ (C. Chiellino) oder des dialogischen Erinnerungsdiskurses (A. Assmann)  näher betrachten. Es wird einerseits versucht, das Spannungsverhältnis zwischen dem kulturellen Gedächtnis der deutschsprachigen Länder und der kommunistischen Vergangenheit Osteuropas zu erläutern bzw. den Stellenwert von solchen traumatischen historischen Erfahrungen im aktuellen Europadiskurs zu erfassen, wie die Verbrechen im Gulag, der Zusammenbruch des Ostblocks oder die Balkankriege. Der Hauptakzent liegt dabei andererseits auf dem literarischen Europadiskurs: auf Grenzgängergeschichten, rhetorischen Figuren des Europa-Mythos und auf Europamodellen.

Ort und Zeit: Raum 133/2 am Institut für Germanistik der UD, 3. Juni 2014

Alle Interessenten sind herzlich willkommen!

Geschrieben von Krenák Kitti »

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