Goethe Kino: About a Girl

Geschrieben am März 8th, 2017 in Film, Programme 2017

Die nächste Filmvorführung unserer Goethe Kino-Programmreihe findet am 10. April ab 16.00 Uhr im Kino Apolló (Miklós Str. 1.) statt. Dieses Mal wird die deutsche Tragikomödie About a Girl in deutscher Sprache mit deutschen Untertiteln gezeigt. Das Programm kommt in Kooperation mit den PASCH- Schulen zustande.

Charleen (Jasna Fritzi Bauer), fünfzehndreiviertel, hört bevorzugt Musik von toten Leuten und fragt sich manchmal, warum alles so kompliziert sein muss. Sie hat null Bock auf Familie, Schule und erst recht nicht auf die üblichen Mädchengespräche über Jungs und Mode mit ihrer besten Freundin Isa (Amélie Plaas-Link). Mehr aus Trotz und einer Laune heraus beschließt Charleen eines Tages, sich umzubringen. Doch ausgerechnet in diesem Moment klingelt ihr Handy und statt im Jenseits landet sie im Krankenhaus. Ihre Mutter Sabine (Heike Makatsch) darf sie nur mit nach Hause nehmen, wenn Charleen verspricht, einen Psychotherapeuten (Nikolaus Frei) aufzusuchen. Zu ihrer Überraschung trifft sie dort im Wartezimmer auf Linus (Sandro Lohmann), den größten Streber ihrer Klasse. Linus ist zwar ein etwas seltsamer Typ, aber heitert Charleens pessimistische Weltsicht auf. Die Liebe erwischt Charleen unverhofft und auf dem falschen Fuß. Und zu ihrer eigenen Überraschung muss sie feststellen, dass das Leben auch richtig Spaß machen kann. (Quelle)

Weitere Infos und Lesenswertes sowie Vorbereitungsmaterialien für Schülergruppen sind auf der offiziellen Webseite des Movies erreichbar.

Nach einer erforderlichen Online-Voranmeldung ist der Eintritt frei!

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Geschrieben von Kitti Krenák »

Sea-Lavender oder die Euphorie des Seins

Geschrieben am Februar 6th, 2017 in Konversationsklub, Programme 2017, Theater

Das Deutsche Kulturforum Debrecen erwartet alle Interessierten auf sein nächstes Program, das in Kooperation mit dem Institut für Germanistik der Universität Debrecen und dem Csokonai Theater zustande kommt: Wir laden Sie zum biographischen Tanztheaterstück Sea-Lavender oder die Euphorie des Seins herzlich ein, zu einer faszinierenden Produktion der Holocaust-Überlebenden Éva Fahidi und der Tänzerin Emese Cuhorka.

Ort und Zeit: Víg Kamaraszínház (4025 Debrecen, Bajcsy-Zsilinszky Str. 1), 18.00 Uhr, der 6. März 2017

Fotó: Mészáros Csaba

Ein Zusammenspiel zweier Frauen: Die neunzigjährige jüdisch-ungarische Auschwitz-Überlebende Éva Fahidi trifft auf die junge Tänzerin Emese Cuhorka. Éva such ständig nach Freude, Emese will jedermann erlösen. Éva nimmt nicht gerne Abschied, Emese liebt es, zu Hause anzukommen. Ihr sprechen dieselbe Muttersprache, die Sprache des Tanzes. Éva ist eine der letzten lebenden Zeugen. Ihre Kleidungsstücke aus jüngeren Jahren passen Emese, als wären sie für sie genäht. Die beiden Frauen ähneln sich in ihren Figuren wie innerlich.

Hauptfrage des Stückes ist, ob es einen Übergang zwischen den zwei Welten gibt, ob Erfahrungen zu übergeben sind, und umgekehrt: ob jemand mit einem solch schweren Weg hinter sich, wie der von Eva, die Probleme der jüngeren Generationen verstehen kann. Ist ein gemeinsamer Tanz der beiden überhaupt möglich?

„Wenn man alt ist, schaut man in etwa so auf das Leben wie ein Wanderer vom Berggipfel auf die Landschaft unter sich. Man sieht alles gleichzeitig, die Nähe und die Ferne. Und weil man alles gleichzeitig sieht, sind die Zeitschichten im Gedächtnis nicht chronologisch geordnet, sie fließen vielmehr ineinander, und so kann man in der Erinnerung an mehreren Orten gleichzeitig sein. (Éva Fahidi: Die Seele der Dinge)

Ich rede meinen Holocaust aus mir heraus. Täte ich es nicht, wäre ich im Irrenhaus. Mit dem Tanz kann man sich ganz genau ausdrücken. Die Budapester Tanzcompagnie The Symptoms hat mich entdeckt und adoptiert: Wir wollen etwas Haltbares und Denkwürdiges schaffen.(Quelle)

* Der Strandflieder ist keine Nutzpflanze, vor dem Krieg waren die Felder um Debrecen herum lila, voller Sea-Lavender. Sein Duft ist herb, eigenartig. Eine heimische Pflanzensorte.

The Symptoms

Mit: Emese Cuhorka, Éva Fahidi
Dramaturg: Krisztián Peer, Anna Zsigó
Licht: Attila Szirtes
Kostüm: Edit Szűcs
Spezielle Mittel: Janka Haraszti
Danke für HODWORKS für das Niemand-Kostüm
Regie: Réka Szabó

Eintritt: 1600 HUF.

Tickets sind erhältlich im Csokonai Theater oder online: www.jegymester.hu.

Die Aufführung der Performance in Debrecen wurde vom Deutschen Kulturforum Debrecen unterstützt.

Als Begleitprogramm organisiert das Deutsche Kulturforum eine Diskussionim Rahmen von Komparatisztikai Műhely der Geisteswissenschaftlichen Fakultät der Universität Debrecen. Einen wissenschaftlichen Vortrag mit dem Titel A tanú hangja és teste (Fahidi Éva: Anima rerum. A dolgok lelke / Tünet Együttes: Sóvirág) hält Dr. Miklós Takács. Das darauffolgende Gespräch wird von Dr. Andrea Horváth moderiert.

Ort und Zeit:  Universität Debrecen, Hauptgebäude III. Stock, Raum 303. (Institutsbibliothek), 14.00 Uhr am 8. März 2017

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Geschrieben von Kitti Krenák »

Think Global, Build Social! – Soziale Architektur im MODEM

Geschrieben am Januar 10th, 2017 in Ausstellung, Kunst, Programme 2017

Die Sammlung von sozial engagierten Projekten aus dem Bereich nationaler sowie internationaler Architektur ist vom 27. Januar bis zum 5. März im MODEM in Debrecen zu besichtigen. Die Ausstellung kommt in Kooperation von Goethe Institut, Hello Wood, dem Deutschen Kulturforum und MODEM zustande.

Zeit und Ort der Eröffnung: der 26. Januar, 17 Uhr, 3. Stock im MODEM

Begrüßungsworte sagen Ábel Kónya, Hauptkurator beim MODEM und Szabolcs Komolay, stellvertretender Kulturbürgermeister Debrecens.

Die Ausstellung wird von Michael Müller-Verweyen, Institutsleiter des Goethe-Instituts Budapest und Péter Pozsár, Mitbegründer von Hello Wood und Kurator der Ausstellung Builders/Építők feierlich eröffnet.

think global build social

Die ursprünglich vom Deutschen Architekturmuseum und dem Architekturzentrum Wien konzipierte Ausstellung wird – dank dem Goethe Institut – auch in Budapest präsentiert. Das Banner „Think Global, Build Social!“ vereint Projekte aus der ganzen Welt, „die an die Debatten um Heimatschutzarchitektur und landschaftsgebundenes Bauen der 1920er Jahre oder den Kritischen Regionalismus der 1970er Jahre erinnern. Die Ausstellung zeigt aktuelle Beispiele einer alternativen, sozial engagierten Architektur. Häufig entstanden die Projekte in enger Zusammenarbeit mit den künftigen Nutzern und unter Einbeziehung der lokalen Bautradition.

Die Ausstellung Think Global, Build Social! kam im März 2016 in Budapest an, wo sie in Kooperation von Hello Wood, Goethe Institut und Andres Lepik mit einem ungarischen Projekt erweitert wurde. Die lokale Sektion „Builders/Építők“, auf der einen Seite eine selbständige Einheit, fügt sich, auf der andern, organisch in den thematischen Bogen der Kollektion: „Material“, „Partizipation“, „Wohnen“, „Design“ und „Kultur“. Durch diese mehrfache Wechselwirkung will die Ausstellung eigentümliche Parallelen und Unterschiede in der ungarischen und der internationalen Praxis sozialer Architektur sichtbar machen. (Quelle)

Mehr über soziale Architektur:

Soziale Architektur

Michael Müller-Verweyen im Gespräch – Über neue Formen der sozialen Architektur

Die Interessierten sind zum Rundtischgespräch Soziales Engagement in der zeitgenössischen Architektur am 21. Februar ab 17 Uhr ebenfalls herzlich eingeladen, welchem Gespräch eine Kuratorenführung mit Péter Pozsár ab 16 Uhr vorangeht.

Teilnehmer des Rundtischgesprächs:

Péter Pozsár Architekt, Mitbegründer von Hello Wood, Kurator der Ausstellung Építők/Builders
Tamás Szentirmai Architekt, DE MK Lehrstuhl für Architektur
Zoltán Győrffy Architekt, Debreceni Alkotó Műhely
Nóra L. Ritók Kunstpädagogin, Vorsitzende von Igazgyöngy Alapfokú Művészetoktatási Intézmény

Das Gespräch wird von Beatrix Kricsfalusi, Schriftführerin des Deutschen Kulturforums moderiert.

Ort: MODEM Debrecen, Baltazár Dezső Platz 1.

Geschrieben von Kitti Krenák »

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