Fortbildungskurs: Lehrmethode für frühes Fremdsprachenlernen (II.)

Geschrieben am Oktober 25th, 2014 in Programme 2014, Programmhinweise, Workshop

Das Institut für Germanistik und das Deutsche Kulturforum Debrecen organisiert auch dieses Jahr einen Fortbildungskurs für GrundschullehrerInnen.

Der Kurs wird in zwei Gruppen von den Mitarbeiterinnen des Goethe Instituts, Edit Morvai und Bernadett Veres gehalten. Die Veranstaltung gilt als Weiterführung unserer Fortbildung 2013 und natürlich können sich auch neue KollegInnen anschließen.

Themen der Fortbildung:

Deutschmodule für Kinder. Mini-Projekte für die Klassen 1-4 mit Geschichten, Versen und Liedern, die Spaß machen und Motivation schaffen Mehr zum Projekt

Für Lehrende von Klassen 5-8: Entwicklung der mündlichen Ausdrucksfähigkeit. Mit kleinen Schritten zum großen Ziel

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Als Basis für die einzelnen Module dienen Geschichten und Märchen, manchmal auch Lieder. Das Hör- und/oder Leseerlebnis ergänzt sich durch zahlreiche Aktivitäten, die der Entwicklung der fremdsprachlichen Kompetenz der Kinder dienen und gleichzeitig die Entfaltung ihrer Persönlichkeit fördern. Spiel und Spaß stehen im Zentrum. Es ist wichtig, dass sich die Kinder beim Lernen wohlfühlen, dass die Atmosphäre entspannt ist und genug Zeit und Raum für den handlungsorientierten Umgang mit der Sprache geboten wird. (Quelle)

Die Teilnehmer erhalten ein Zertifikat, der Kurs ist anerkannt als Teil der vorgeschriebenen LehrerInnenfortbildung.

Die Teilnahme ist kostenlos.

/Reisekosten können nicht erstattet werden./

Ort: Hauptgebäude der Universität Debrecen, Raum 133/2 und Raum 7/8

Zeit: 14. November, ab 13.30 ca. bis 17.30


Anmeldefrist: 13. November

Anmeldung per E-Mail: germanistik.de@gmail.com

Fotos: Bernadett Veress

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Geschrieben von Krenák Kitti »

Übersetzerworkshop und Gespräch mit Mária Kajtár

Geschrieben am Oktober 24th, 2014 in Programme 2014, Programmhinweise, Workshop

Das Deutsche Kulturforum Debrecen bietet regelmäßig Übersetzerworkshops an, wo Studierende der Fakultät für Übersetzen und Dolmetschen sich mit aus dem Deutschen ins Ungarische übersetzten Texten befassen.

Unser nächster Workshop findet am 6-7. November statt: Frau Dr. Mária Kajtár wird anhand ihrer Erich-Fromm-Übersetzungen mit den Studierenden arbeiten.

Es findet auch ein öffentliches ungarischsprachiges Gespräch mit der Übersetzerin statt, moderiert von Dr. Péter Csatár. Themen des Gesprächs bilden u.a. die Unterschiede zwischen dem Übersetzen literarischer bzw. Fachtexten sowie Unterschiede zwischen der deutschen und der ungarischen Fachsprache.

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Eintritt frei.

Alle Interessierten sind herzlich willkommen!

Ort und Zeit: Líra Buchhandlung (Debrecen, Piac Str. 57.)

Ab 16.30 Uhr, am 06. November 2014

Der zu betrachtende Beitrag Fromms Mann und Frau erschien in dem Band Liebe, Sexualität und Matriarchat: Beiträge zur Geschlechterfrage.

Erich Fromm, Psychoanalytiker und Sozialphilosoph, wurde am 23. März 1900 in Frankfurt am Main geboren. Nach seiner Promotion in Soziologie 1922 in Heidelberg kam er mit der Psychoanalyse Sigmund Freuds in Berührung und wurde Psychoanalytiker. 1933 emigrierte er in die USA, wo er an verschiedenen Instituten lehrte, und anschließend, von 1950 bis 1974, an der Universität von Mexiko City unterrichtete. er starb 1980 in Locarno in der Schweiz.

Über Jahrhunderte hinweg galt der Überlegenheitsanspruch des Mannes als gottgegeben, biologisch eindeutig und keines Beweises bedürftig, bis Johann Jakob Bachofen um die Mitte des 19. Jahrhunderts Gesellschaften beschrieb, in denen das Mutterrecht den Frauen die Vorherrschaft über die Männer verlieh. Erich Fromm war der erste Psychoanalytiker, der sich mit dieser revolutionären Entdeckung auseinandersetzte und die Frage stellte, welche Bedeutung das Mutterrecht für das Verständnis des Menschen habe, für seine Sexualität und Liebe sowie für die Geschlechterfrage. (Quelle)

Geschrieben von Krenák Kitti »

Europaworkshop

Geschrieben am Juni 1st, 2014 in Literatur, Programme 2014, Vitaforum, Workshop

Perspektiven und Herausforderungen der Erinnerungskultur in Europa

Quelle: http://www.digitalelandkarten.de/auslandkarten_uebersichtskarten.php

Im Rahmen der Veranstaltung werden MA- und PhD-Studierende des Instituts für Germanistik der Universität Debrecen im Kontext der disziplinübergreifend geführten Diskussionen um nationale, transnationale und europäische Erinnerungskulturen die Möglichkeiten eines „interkulturellen Gedächtnisses“ (C. Chiellino) oder des dialogischen Erinnerungsdiskurses (A. Assmann)  näher betrachten. Es wird einerseits versucht, das Spannungsverhältnis zwischen dem kulturellen Gedächtnis der deutschsprachigen Länder und der kommunistischen Vergangenheit Osteuropas zu erläutern bzw. den Stellenwert von solchen traumatischen historischen Erfahrungen im aktuellen Europadiskurs zu erfassen, wie die Verbrechen im Gulag, der Zusammenbruch des Ostblocks oder die Balkankriege. Der Hauptakzent liegt dabei andererseits auf dem literarischen Europadiskurs: auf Grenzgängergeschichten, rhetorischen Figuren des Europa-Mythos und auf Europamodellen.

Ort und Zeit: Raum 133/2 am Institut für Germanistik der UD, 3. Juni 2014

Alle Interessenten sind herzlich willkommen!

Geschrieben von Krenák Kitti »

Übersetzerworkshop und Gespräch mit Ferenc Szijj

Geschrieben am Februar 20th, 2014 in Literatur, Programme 2014, Workshop

Das Deutsche Kulturforum Debrecen bietet sein nächstes Programm an, das sich in Kooperation mit dem Goethe-Institut Budapest stattfindet.

Der Workshop wird am 24-25 März für übersetzungsbegeisterte MA-Studierende des Instituts für Germanistik veranstaltet, wo sie mit dem Roman von Peter Waterhouse Krieg und Welt beschäftigen werden. Die ungarische Übersetzung wurde 2012 von dem Kalligram Verlag herausgegeben. Anschließend findet ein Gespräch mit dem Übersetzer in der Buchhandlung Líra statt, moderiert von Dr. Magdolna Balkányi.

Ort und Zeit: Líra Buchhandlung (Debrecen, Piac Str. 57.)

Ab 17.30 Uhr, am 24. März 2014

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Alle Interessierten sind herzlich willkommen!

Wissenswertes über den Roman:

Immer wieder war der Vater fort, ohne Ankündigung und auf unbestimmte Zeit. Kehrte er dann wieder, erzählte er nichts. Einmal, er war für drei Wochen im Dschungel Malaysias gewesen, konnte er dem Kind nicht in die Augen schauen. An solchen Zeichen nur entzündeten sich Ahnungen. Es sind Nachkriegszeiten, und es ist Kriegszeit, die Zeit der Malaya Emergency; und die Arbeit in geheimer Mission schafft schwierige Bedingungen für Frau und Kind. Was bedeuten solche Ungewissheiten, Lücken für Versuche der Rekonstruktion? Wie denkt man in der Folge über Abwesenheit/Anwesenheit (tot/lebendig) nach? Und wie schlägt sich das in der literarischen Form nieder? Wo ist die Welt? Was ist die Welt? Das Kind entwickelt Antennen für Verborgenes – sie sind es auch, die das Erzählen leiten: Bei frühesten Eindrücken setzt der Erzähler an, bei Beobachtungen des vier-, fünfjährigen Kindes, die noch nicht von Kategorien überformt sind. Ihnen spürt er nach, sie setzt er in Verbindung zu später Gehörtem, Gesehenem, Gelesenem, sie übersetzt er. Geleitet von den Begriffen Traum und Verwandlung lässt er Leben und Tod ineinander gleiten, Annäherung und Verrat, Sprache und Aufdeckung, Geheimnis und Klang. Dabei entsteht fast eine Biografie, der Grundriss der eigenen Poetik und eine aus alten Festlegungen befreite Ordnung der Welt.

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Peter Waterhouse: Krieg und Welt – Perlentaucher

Weitere Informationen über Ferenc Szijj sind unter der folgenden Internetadresse zu finden: Ferenc Szijj

Die Veranstaltung finden Sie auch auf unserer Facebook-Seite.


Geschrieben von Krenák Kitti »

Repräsentationen der Gewalt

Geschrieben am Januar 21st, 2014 in Allgemein, Podiumsgespräch, Programme 2014, Vitaforum, Vortrag, Workshop

2014 gedenken wir mehrerer historischer Ereignisse: es ist schon 100 Jahre her, dass der Erste Weltkrieg ausbrach; vor 75 Jahren begann der Zweite Weltkrieg; zum 25. Mal jähren sich dieses Jahr der Mauerfall und die Wende und die Deportation des ungarischen Judentums liegt 70 Jahre zurück.
Aus diesem Anlass veranstaltet das Deutsche Kulturforum einen interdisziplinären Workshop und ein Diskussionsforum zum Thema Repräsentationen der Gewalt.
Die Veranstaltung wird am 7. Februar 2014 in Raum 133/2 im Institut für Germanistik der Universität Debrecen stattfinden.
Bitte klicken Sie hier, um den Call for Pappers, das genaue Programm sowie die Abstracts der geplanten Vorträge einzusehen.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen, alle Interessenten sind herzlich willkommen!
2014-ben több történelmi esemény évfordulójáról is megemlékezünk: 100 éve tört ki az első világháború, 75 éve a második világháború, 25 évvel ezelőtt omlott le a berlini fal és idén emlékezünk meg a magyar zsidóság deportálásának 70. évfordulójáról is.
Ebből az alkalomból a Debreceni Német Kulturális Fórum 2014 február 7-én interdiszciplináris workshopot és vitafórumot tart Az erőszak reprezentációi címmel a Debreceni Egyetem Germanisztikai Intézetének 133/2-es termében.
A felhívás, a program és az előadások összefoglalóinak megtekintéséhez kattintson ide.
Minden érdeklődőt szeretettel várunk

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2014 gedenken wir mehrerer historischer Ereignisse: es ist 100 Jahre her, dass der Erste Weltkrieg ausbrach; vor 75 Jahren begann der Zweite Weltkrieg; zum 25. Mal jähren sich dieses Jahr der Mauerfall und die Wende und die Deportation des ungarischen Judentums liegt 70 Jahre zurück.

Aus diesem Anlass veranstalten wir einen interdisziplinären Workshop und ein Diskussionsforum mit dem Titel Repräsentationen der Gewalt. Die Veranstaltung wird am 7. Februar 2014 in Raum 133/2 am Institut für Germanistik der Universität Debrecen stattfinden.

Bitte klicken Sie hier, um den Call for Papers, das genaue Programm sowie die Abstracts der geplanten Vorträge einzusehen.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen, alle Interessenten sind herzlich willkommen!

Eintritt ist frei. Die Vorträge werden in ungarischer Sprache gehalten.

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Geschrieben von Sándor Trippó »

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